Kochen mit Kräutern

WILDKRÄUTER SAMMELN, KOCHEN, GENIESSEN

Wildkräuter bieten alles, was man sich als Sammler, Koch und Genießer wünscht.

Sie wachsen regional und saisonal, sind 100% BIO und kosten kein Geld. Erweitern Sie Ihre Gewürze wie Salz und Pfeffer unbedingt mit Kräutern und probieren Sie. Frisches Grün gibt Gerichten und Speisen schnell die richtige Geschmacksnote und ist immer förderlich für die Linie und Gesundheit.

Suppe aus Brennnessel und Giersch - zwei köstliche Vitaminbomben - schmecken ausgezeichnet. Bärlauch und Waldmeister haben als Delikatessen längst ihren Weg in die Gourmetküche gemacht. Auch Gundermann, Sauerampfer und Löwenzahn haben begeisterte Feinschmecker gefunden.

Im Zeitalter der Industrialisierung und der Fertignahrung ist das Wissen um die Schätze der Natur, aus Feld, Wiese und Flur ein wenig in Vergessenheit geraten. Das Interesse an Wildkräutern, essbaren Blüten und deren kulinarische Nutzung steigt jedoch stetig.

Die heimischen Fische mit Kräuterkruste oder Füllung gebraten dazu Wildkräuter und Blüten im Salat. Das Tabuleh von Hirse mit frischer Minze und Knoblauchsrauke, die beliebte Tomate-Mozarella mit Rauke und Basilikum verfeinert. Verdauungsfreundlich sind Kräuter, ob getrocknet oder tiefgefroren, sind sie relativ lange lagerfähig ohne zu verderben und nützen und das ganze Jahr.

Getrocknete Kräuter verlieren jedoch mit der Zeit die ätherischen Öle und das Aroma. Deshalb sollten getrocknete Kräuter immer luftdicht gelagert werden. 

Frische Kräuter bieten optimales Aroma, sollten jedoch nach dem Ernten sofort verwertet werden.

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Warum frische Kräuter aus dem Blumentopf oder Gartenbeet, wenn man getrocknete auf Vorrat hat?

Kräuter haben wunderbare Aromen und Düfte. Diese jedoch haben sich bei einem Großteil der getrockneten Pflanzen bereits verflüchtigt. Das Zellgefüge hält die Aromen in den Kräutern. Bei Lagerung und Trocknung verflüchtigen sich die Inhaltsstoffe. Verschiedene Kräutergruppen müssen auch unterschiedlich behandelt werden.
  • Wildkräuter sind in der Natur reichlich zufinden. Löwenzahn un Brennessel kennt jeder, auch Vogelmire und Spitzwegerich sind bekannt. Würzig ist der Gundermann und der Girsch. Wildkräuter sind keine Sensibelchen, Sie können getrocknet oder frisch verwendet werden und bereichern uns mit neuen Aromen.
  • Heimische Kräuter vertragen keine Hitze.
    Klein gehackt verströmen diese gleich ihre wohlschmeckenden und intensiven Aromen. Dazu gehören Schnittlauch, Dill, Petersilie, Boretsch, Kerbel, Kresse, Bärlauch und Minze - um nur einige zu nennen.
  • Hartblättrige Mittelmeerkräuter benötigen eine kurze Hitzeeinwirkung, um ihre speziellen Aromen voll zu entfalten. Vertreter ihrer Art sind Salbei, Oregano, Rosmarin, Thymian, Majoran sowie Bohnenkraut und Lavendel.
  • Kräuter mit schnell vergänglichen Aromen vertragen weder die Temperaturen im Kühlschrank noch starke Hitze. Diese werden erst am Ende der Garzeit zu den Speisen gegeben. Dazu gehören Basilikum, Zitronenmelisse, Estragon, Kerbel und Koreander.
 

 

Küchen und Wild-Kräuter eignen sich hervorragend für die Zubereitung von Kräuterbutter und Quark.

  • Kräuteröle selbst gemacht
    Einfach Kräuter und Öle Ihrer Wahl und nach Ihrem Geschmack in einer Flasche mischen und mindestens 4-6 Wochen ziehen lassen.
  • Kräutersalz
    Die Kräuter werden fein gehackt und mit dem wertigem Selz z.B Meersalz oder Himalyasalz vermixt.
  • Kräuterschnaps, Kräuterlikör
    Wurzeln, Rinden, Knospen, Blätter, Blüten und Früchte werden mit Alkohol und Kandiszucker für den Likör angesetzt.
  • Kräuterpesto
    Pesto genovese wird aus frischem Basilikum, Pinienkernen, italienischem Hartkäse, Knoblauch, Pfeffer und Olivenöl zubereitet.
  • Kräuterbutter
    Die Butter mit ihrem relativ neutralen Eigengeschmack ist eine ideale Basis für Kräuterzugaben. 
  • Brotaufstrich
    Frische Kräuter, mit Frischkäse oder Quark vermischt, begeistern die Geschmacksnerven durch ihr spezielles Aroma. 

Und sollten Sie das lernen wollen, dann begleiten wir Sie oder Sie uns bei einer Käuterwanderung.

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